Selbstmanagement für Jugendliche mit dem Zürcher Ressourcen Modell.

Jan Hesselink / Karl-Heinz Lindemann Ein Seminar mit niederländischem Touch

Thema und Ziele

Wie können verdeckte Handlungspotenziale von heranwachsenden Kindern und Jugendlichen erkannt und trainiert werden? Wie lernen junge Menschen, ihre vorhandenen Stärken/Ressourcen frei zu legen, sie wertzuschätzen und gezielt zu nutzen?

Mit dem «Zürcher Ressourcen Modell» erkennen Jugendliche, in welcher Lebenslage sie gerade stehen und was ihnen besonders wichtig ist. Sie durchschauen, wohin sie am sinnvollsten ihre Aufmerksamkeit und Energien lenken sollten. Sie entwickeln mit somatischen Markern (das sind individuelle Körpersignale) stark motivierende Motto-Ziele. Da diese Ziele von ihrer Gesamtpersönlichkeit getragen sind, werden sie überdurchschnittlich oft erreicht.

Die Jugendlichen erlangen Identitätskompetenz, die ihnen eine zukunftsgerichtete Lebensplanung und -gestaltung ermöglicht. Das «Zürcher Ressourcen Modell» basiert auf neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen und einem psychologischen Selbstmanagementmodell.

Dieses Seminar bietet ein einführendes Kennenlernen von Hintergrundinformationen und spannenden Übungen mit der Bildkartei und dem Ideenkorb (mit Beiträgen von Storch & Krause), um selbst die Wirkung des Z.R.M. zu erfahren. Die Entscheidungsfindung für ein bestimmtes Ziel mittels positiver somatischer Marker schließt übrigens automatisch eine systemische Perspektive mit ein.

Wie das alles genau funktioniert? Dem kommen Sie am besten auf die Spur, indem Sie an diesem Seminar teilnehmen und somit Ihr professionelles Handeln weiter optimieren.

 

Inhalte

  • Neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften: Das emotionale Bewertungssystem des Gehirns, die Bedeutung positiver Gefühle und das emotinale Erfahrungsgedächtnis

  • Zieltypen und Motivation: Wie wir Ziele finden, die uns wirklich motivieren.

  • Ressourcen in Theorie und Praxis : Verkörperung – wie wir verkörpern, was uns wichtig ist

  • Gezieltes Training von neuem, zielführenden Verhalten; Realisierung unter der eigenen Kontrolle: Motto-Ziele versus Smart-Ziele

  • Zuverlässiger Zugang zu unseren Ressourcen, auch in unvorhersehbaren Situationen

  • ZRM und Rubikonprozess, Merkmale und Bedeutung von Bilder, die Macht der Bilder, Konkretisierung von Bilder; Übungen mit den Bildern

  • Kernkriterien, Merkmale und Bedeutung  der Zielformulierung nach SMART mit u.a. somatischen Markern, welche innerhalb einer Sekunde zeigen, was der Mensch positiv oder negativ bewertet 

Methoden

  • Interaktive und praxisorientierte Herangehensweise an das Thema

  • Entwicklung einer maximalen proaktiven und selbstverantwortlichen Lernhaltung

  • Kurze Impulsreferate

  • Gruppendynamische (Selbst-)Erfahrungen

  • Lernatmosphäre mit Witz und Humor, damit Experimentieren möglich wird

  • Grundsätzlicher Ablauf: Grundlagen – Methoden – Übungen – Transfer

  • Ein moderiertes Gruppencoaching nach Balint schließt das Seminar ab.

Zielgruppe

  • Sozialpädagogische Fachkräfte aus teilstationären und ambulanten Arbeitsfeldern der Kinder -und Jugendhilfe, der Erziehungsberatung und aus anderen Arbeitsfeldern, wie z.B. der beruflichen Bildung, welche „noch professioneller und noch mehr zur eigenen, vollen Zufriedenheit arbeiten wollen!“

Startdatum
24.11.2020 - 10:00
Enddatum
25.11.2020 - 16:30
Ort Titel
Institutsräume
Ort Adresse
Herrenteichstr. 1
Ort Plz.
49074
Ort Stadt
Osnabrück
Ort Land
Deutschland
Ansprechpartner

Petra Wolter

Preis
320 Euro
Redner
  • Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann
  • Jan Hesselink


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